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Kurs zur Lastverlagerung beim Bremsen und Beschleunigen

Online-Kurs mit 300 Stunden zur Lastverlagerung beim Bremsen und Beschleunigen: 6 Module zu Massen, Schwerpunkt und Gewichtsverteilung, Reifen und Vertikallast, Bremsdynamik, Beschleunigungs- und Traktionsdynamik sowie Abstimmung für die Lastverlagerung, mit einem zugewiesenen technischen Tutor.

Dauer3 Monate
FormOnline
SpracheEnglisch
StarttermineVon der Fakultät festgelegt
AbschlussDiplom des SEIUM Institute

Kurs zur Lastverlagerung beim Bremsen und Beschleunigen — Studium aus Schweiz

Die Automobilbranche der Schweiz ist vor allem durch Zulieferer, Antriebs- und Getriebeentwicklung sowie Spezialfahrzeuge geprägt. Unternehmen im Kanton Aargau, in Zürich und in der Westschweiz arbeiten an Komponenten, Prüfständen und Fahrzeugelektronik. Der Motorsport hat eine lange Tradition, etwa mit Teams in der Romandie und im Mittelland. Die Typgenehmigung und technische Vorschriften richten sich nach dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und dem Bundesamt für Strassen-Fahrzeugzulassung; international gelten UNECE-Regelungen.

Gebühren für Schweiz: CHF 683 (Schweizer Franken), mit Ratenzahlung und Arbeitgeberunterstützung.

Relevante Stellen in Schweiz

  • Bundesamt für Strassen (ASTRA)
  • Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich
  • Verband der Schweizerischen Automobilimporteure (auto-schweiz)
  • Schweizerischer Nutzfahrzeugverband (ASTAG)

Typische Funktionen

  • Fahrzeugingenieur/in
  • Antriebsentwicklungsingenieur/in
  • Prüfstandsingenieur/in
  • Motorsport-Ingenieur/in

Fragen aus Schweiz

Wird ein Abschluss in Automotive & Motorsport in der Schweiz von einer Berufsorganisation anerkannt?

SEIUM-Abschlüsse sind private Qualifikationen, keine staatlichen Titel und nicht akkreditiert. Anerkennung entscheiden Arbeitgeber oder die zuständigen Stellen. In der Schweiz sind Verbände wie der SIA und Swissengineering für Ingenieurtitel relevant. Für Motorsport und Automobiltechnik spielen zudem Branchenverbände eine Rolle. Klären Sie vor der Einschreibung, ob Ihr Zielarbeitgeber den Abschluss anerkennt.

Welche Arbeitgeber in der Schweiz beschäftigen Automotive-Ingenieure?

Die Schweiz hat eine Zulieferindustrie für Fahrzeugtechnik, Antriebe und Motorsport-Teams sowie Forschungsinstitutionen. Gefragt sind Kompetenzen in Fahrzeugdynamik, Simulation und Antriebsentwicklung. Arbeitgeber bewerten vor allem Projekterfahrung und Nachweise praktischer Arbeit. Ein Abschluss unterstützt Ihre Bewerbung, ersetzt jedoch keine Berufserfahrung.

Wie viel Zeit brauche ich neben dem Beruf und wie spreche ich Englisch-Anforderungen?

Die Programme werden vollständig online auf Englisch unterrichtet, mit einem zugewiesenen technischen Tutor. Ein Masterprogramm umfasst 1900 Stunden, ein Diplom 800 und ein Kurs 300 Stunden. Planen Sie wöchentliche Lernzeiten realistisch ein. Gute Englischkenntnisse für technische Texte sind nötig. Die Gebühren lassen sich in Raten bezahlen, und Ihr Arbeitgeber kann die Weiterbildung ganz oder teilweise finanzieren.

Virtuelles Labor · vor der Einschreibung ausprobieren

Übernehmen Sie die Kontrolle.

Führen Sie einen echten ingenieurtechnischen Zielkonflikt aus diesem Fachgebiet durch. Bewegen Sie die Regler, beobachten Sie die Reaktion des Modells in Echtzeit und meistern Sie die Herausforderung.

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Lernergebnisse

Was Sie danach können

01

Berechnen Sie die longitudinale Lastverlagerung beim Bremsen und Beschleunigen.

02

Setzen Sie die Vertikallast in Beziehung zur am Reifen verfügbaren Haftung.

03

Stellen Sie die Bremskraftverteilung entsprechend dem Fahrzeugverhalten ein.

04

Optimieren Sie die Traktion durch Fahrwerksgeometrie und Elektronik.

05

Wenden Sie Anti-Dive- und Anti-Squat-Geometrie zur Kontrolle des Nickens an.

06

Interpretieren Sie Telemetriedaten, um lastbedingte Probleme zu erkennen.

07

Erstellen Sie technisch begründete Abstimmungsblätter.

Profil

Für wen es gedacht ist

  • Fahrdynamik-Ingenieure.
  • Rennstrecken-Ingenieure.
  • Fahrwerksingenieure.
  • Analysten für Leistungsdaten.
  • Techniker für Fahrzeugabstimmung.
  • Technische Fahrtrainer.
  • Absolventen der Ingenieur- oder Naturwissenschaften, die in den Motorsport einsteigen möchten.
Normen & Werkzeuge

Womit Sie arbeiten

  • ISO 8855 (Vokabular der Fahrdynamik)
  • SAE J670 (Terminologie der Fahrdynamik)
  • ISO 7975 (Bremsen in der Kurve, Prüfverfahren mit offenem Regelkreis)
  • UNECE-Regelung Nr. 13-H (Bremsen von Personenkraftwagen)
  • ISO 21994 (Anhalteweg bei Geradeausbremsung mit ABS)
  • Anhang J zum Internationalen Sportkodex der FIA (technische Vorschriften für Wettbewerbsfahrzeuge)
  • MATLAB/Simulink
  • CarSim
  • MoTeC i2 Pro
  • OptimumG OptimumKinematics
Lehrplan

6 Module

  1. 1.1Messung der statischen Gewichtsverteilung auf Waagen
  2. 1.2Bestimmung der Höhe des Schwerpunkts
  3. 1.3Radstand, Spurweite und ihr Einfluss auf die Lastverlagerung
  4. 1.4Gefederte und ungefederte Masse
  5. 1.5Gleichung der longitudinalen Lastverlagerung
  6. 1.6Einfluss des Abtriebs auf die Gewichtsverteilung
  7. 1.7Veränderung der Gewichtsverteilung durch Kraftstoffverbrauch
  8. 1.8Ballast und seine regelkonforme Platzierung
  9. 1.9Massenträgheitsmoment um die Querachse
  10. 1.10Praktische Übung: Berechnung der Lastverlagerung bei 1,5 g Verzögerung
  1. 2.1Lastempfindlichkeit des Reifens
  2. 2.2Kurve Längskraft über Schlupf
  3. 2.3Optimaler Längsschlupf beim Bremsen
  4. 2.4Verlust der Gesamthaftung durch übermäßige Lastverlagerung
  5. 2.5Kraftkreis und kombinierte Reibellipse
  6. 2.6Reifenmodell Pacejka Magic Formula
  7. 2.7Einfluss von Druck und Temperatur auf die Haftung
  8. 2.8Blockieren der Räder und Flachstellen auf der Lauffläche
  9. 2.9Durchdrehen der Räder unter Traktion und Überhitzung
  10. 2.10Labor: Anpassung der Pacejka-Kurven in MATLAB
  1. 3.1Ideale Bremskraftverteilung vorne-hinten
  2. 3.2Einstellung der Bremskraftverteilung mit der Balkenwaage
  3. 3.3Anti-Dive-Geometrie der Vorderachse
  4. 3.4Bremsen in der Kurve und kombinierte Lastverlagerung
  5. 3.5Blockieren des kurveninneren Vorderrads
  6. 3.6Motorbremse und ihre Wirkung auf die Hinterachse
  7. 3.7Druckgradient und Dosierung durch den Fahrer
  8. 3.8Wahl des Durchmessers des Hauptbremszylinders
  9. 3.9Ablesen des Bremsdrucks in der Telemetrie
  10. 3.10Fallstudie: Einstellung der Bremskraftverteilung auf einer langsamen Strecke
  1. 4.1Lastverlagerung auf die Hinterachse
  2. 4.2Anti-Squat-Geometrie und Reaktion der Radaufhängung
  3. 4.3Heckantrieb im Vergleich zu Frontantrieb
  4. 4.4Einfluss des Sperrdifferenzials auf den Kurvenausgang
  5. 4.5Traktionskontrolle und ihre Kalibrierung
  6. 4.6Motordrehmomentkennfelder je Gang
  7. 4.7Optimaler Schlupf beim Kurvenausgang
  8. 4.8Leistungsbegrenzungen in niedrigen Gängen
  9. 4.9Ablesen des Durchdrehens der Räder in der Telemetrie
  10. 4.10Fallstudie: Verbesserung der Traktion in einer Haarnadelkurve
  1. 5.1Federsteifigkeit und Kontrolle des Nickens
  2. 5.2Einstellung der Druck- und Zugstufendämpfung
  3. 5.3Bodenfreiheit und Neigung (Rake)
  4. 5.4Federwegbegrenzer und Anschlagpuffer
  5. 5.5Verteilung der Wanksteifigkeit
  6. 5.6Ausgleich zwischen Bremsen und Traktion
  7. 5.7Interpretation des Feedbacks des Fahrers
  8. 5.8Dokumentation der Änderungen im Abstimmungsblatt
  9. 5.9Häufige Fehler bei der Einstellung des Nickverhaltens
  10. 5.10Praktische Übung: kommentiertes Abstimmungsblatt für einen GT-Wagen
  1. 6.1Auswahl des Fahrzeugs und Datenerhebung
  2. 6.2Berechnungsmodell in einer Tabellenkalkulation
  3. 6.3Simulation von Bremsen und Beschleunigen
  4. 6.4Vorgeschlagene Einstellungen von Fahrwerk und Bremsen
  5. 6.5Validierung mit realer Telemetrie
  6. 6.6Sensitivitätsanalyse und Schlussfolgerungen
  7. 6.7Untersuchung der optimalen Bremskraftverteilung
  8. 6.8Vorgeschlagenes endgültiges Abstimmungsblatt
  9. 6.9Bericht und Präsentation
  10. 6.10Abschlussprojekt: abschließende Besprechung mit dem Tutor
Methodik, Software & Labore

Wie Sie lernen

100 % Online-Training auf dem Campus von SEIUM, mit herunterladbaren Unterlagen, aufgezeichneten Vorlesungen und einem zugewiesenen technischen Tutor. Es gibt keine festen Stundenpläne: Sie arbeiten innerhalb des Jahrgangs in Ihrem eigenen Tempo und können das Programm so mit Ihrem Beruf verbinden.

Jedes Modul verbindet Theorie, angeleitete Lektüre der Originalnorm und angewandte Übungen. Eingesetzt wird die Software MATLAB/Simulink, CarSim, MoTeC i2 Pro und OptimumG OptimumKinematics in kostenlosen, akademischen oder Testversionen. Fälle werden anhand realer Verfahren untersucht: Berechnung der longitudinalen Lastverlagerung, Einstellung der Bremskraftverteilung und Analyse der Traktion beim Ausgang aus der Kurve. Die Bewertung erfolgt laufend je Modul sowie durch das abschließende integrierende Projekt.

Behandelte Normen: ISO 8855; SAE J670; ISO 7975; UNECE-Regelung Nr. 13-H; ISO 21994; Anhang J zum Internationalen Sportkodex der FIA.

Zugewiesener technischer Tutor:Jedes Modul endet mit einer Abgabe, die Ihr Tutor einzeln bewertet.
Standardbasiertes Lernen:geführte Auseinandersetzung mit ISO 8855, SAE J670 und ISO 7975 anhand realer Fälle, nicht als theoretischer Anhang.
Branchensoftware:MATLAB/Simulink, CarSim, MoTeC i2 Pro und OptimumG OptimumKinematics, in kostenlosen, akademischen oder Testversionen.
Abschlussprojekt:eine Studie zur Lastverlagerung eines realen Fahrzeugs, vom Berechnungsmodell bis zu einem validierten finalen Set-up-Blatt, geprüft von Ihrem Tutor.
Flexibles Format:100 % online, ohne feste Stundenpläne, vereinbar mit einer Vollzeitbeschäftigung.
Abschlussprojekt

Von Anfang bis Ende umsetzen

Berufliche Perspektiven

Fahrzeugdaten und Modell
Wählen Sie das Fahrzeug aus, erfassen Sie seine Daten und erstellen Sie ein Tabellenkalkulations-Berechnungsmodell.
Simulation von Brems- und Beschleunigungsvorgängen
Simulieren Sie die Lastverlagerung beim Bremsen und Beschleunigen.
Fahrwerks- und Bremseinstellungen
Schlagen Sie Fahrwerks- und Bremseinstellungen vor, einschließlich der optimalen Bremsverteilung.
Validierung mit Telemetriedaten
Validieren Sie Ihre Vorschläge anhand realer Telemetriedaten und führen Sie eine Sensitivitätsanalyse durch.
Abschlussprojekt
Präsentieren Sie das finale Set-up-Blatt und den Bericht zur abschließenden Prüfung mit Ihrem Tutor.
Berufliche Perspektiven

Wohin es Sie führt

Ingenieur für FahrdynamikRennstreckeningenieurFahrwerksingenieurAnalyst für LeistungsdatenSet-up-TechnikerTechnischer Fahrtrainer
Zulassung & Stipendien

Voraussetzungen

  • Es ist keine vorherige Qualifikation erforderlich.
  • Eine Internetverbindung und ein Computer, auf dem sich die Programmsoftware ausführen lässt.
  • Englischkenntnisse, die zum Lesen technischer Normen ausreichen.

Bereit zu starten?

Wie viele Stunden pro Woche erfordert es?

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Das Programm umfasst insgesamt 300 Stunden über 3 Monate. Innerhalb jedes Jahrgangs bestimmen Sie Ihr eigenes Tempo, und Ihr Tutor hilft Ihnen, den Arbeitsaufwand in Ihren Berufsalltag einzuplanen.

Sie arbeiten mit MATLAB/Simulink, CarSim, MoTeC i2 Pro und OptimumG OptimumKinematics in kostenlosen, akademischen oder Testversionen. Ihr Tutor nennt überall dort, wo es eine kostenlose Alternative gibt, diese Option.

Ein Zertifikat des SEIUM Institute, das nach erfolgreich absolvierter laufender Bewertung und Abschlussprojekt verliehen wird. Es handelt sich um eine eigene Qualifikation von SEIUM, nicht um einen staatlich anerkannten Studienabschluss; ihre Anerkennung hängt vom absolvierten Programm und den Vorschriften des jeweiligen Landes ab.

Ja. Bestandene Module werden in einem weiterführenden Programm im selben Fachbereich anerkannt (Postgraduiertendiplom oder Master's). Fragen Sie bei der Einschreibung nach der Anerkennungsregelung.

Es ist keine vorherige Qualifikation erforderlich: Sie benötigen lediglich eine Internetverbindung, einen Computer, auf dem die Programmsoftware läuft, und ausreichende Englischkenntnisse, um technische Normen zu lesen.

Die Starttermine werden von der Fakultät von SEIUM für jeden Jahrgang festgelegt. Unser Zulassungsteam bestätigt Ihnen bei der Bewerbung den nächsten verfügbaren Termin.

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SEIUM – Institut für fortgeschrittene Ingenieurwissenschaften
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